Asant

Posted on 30. Mai 2015 By

Asant (Teufelsdreck oder Hing)

Der Asant (auch Asafoetida oder Asa Foetida (engl.), Hing (ind.), Steckenbraut, Stinkasant, Teufelsdreck) ist eine bis zu 4 Meter (!) hohe mehrjährige, krautige Pflanze. Asant kommt vor allem in Südasien (Indien) vor.


Verwendet wird Asant vor allem in der indischen Küche, aber auch im Iran und Afghanistan. In Europa wird Asant eher selten verwendet, wenn dann am ehesten zu Bohnengerichten und Kohl, insbesondere wegen seiner magenberuhigenden Wirkung.

Asant wird nur in sehr geringen Mengen verwendet – als Klumpen wird es oft nur unter den Deckel des Topfes geklebt, wo es sein Aroma in die Speise abgeben soll. Asant in geriebener Form kann auch direkt den Speisen als Gewürz beigegeben werden, sollte aber vorsichtig dosiert werden.

Besonderheiten des Asant

Asant besteht bis 65% aus Harz, das u.a. für den bitteren, beißenden Geschmack und den sehr unangenehmen Geruch von Asant verantwortlich ist. Dieses unangenehme Aroma des Asant, das ihm auch den Beinamen Stinkasant eingebracht hat, verwandelt sich bei Verwendung als Gewürz in einen Geruch ähnlich Zwiebeln und Knoblauch. Das ätherische Öl, das etwa 6-20 % des Asant ausmacht, enthält schwefelhaltige Aromakomponenten.

Gewinnung von Asant

Asant wird aus den etwa 15 cm dicken Wurzeln der Asant-Pflanze gewonnen. Das in ihnen enthaltene Gummiharz riecht nach Knoblauch riecht. Der aus den Wurzeln austretende Milchsaft wird an der Sonne getrocknet. Dabei verfärbt sich Asant (engl. Asafoetida) rotbraun. Die „Ernte“ des Wurzel-Saftes zieht sich über 2-3 Monate hin und ergibt Ausbeuten von etwa 1kg pro Pflanze.


BeschreibungenExotische Gewürze & Kräuter


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Lesen Sie weiter:
Granatapfelsamen

Getrocknete Granatapfelsamen Granatapfelkerne) stammen aus der Frucht des Granatapfelbaumes, der ursprünglich in Persien (Iran), Indien und im arabischen Raum beheimatet...

Schließen